Grüezi mitenand - oder besser: Hoi zäme!

Erste Abenteuer aus meinem neuen Alltag

Es ist inzwischen schon ein paar Tage her, dass ich in Basel angefangen habe, zu arbeiten. Noch ist vieles neu, aufregend und herausfordernd, einige Dinge fangen aber schon an, Routine zu werden. 
🚲 Den Weg durch Frankreich zur Arbeit schaffe ich inzwischen, ohne irgendwo falsch abzubiegen. Wenn auch nicht immer ohne einen kurzen Adrenalinkick, wenn geschätzte Mitbürger befinden, ein Kreisel direkt hinter dem Zoll zwischen Frankreich und der Schweiz sei ein guter Ort, Radfahrer mit ihrem SUV zu überholen. 

Weniger routiniert sind dagegen Abläufe auf der Arbeit, Handelsnamen für Medikamente in der Schweiz, Einheiten für Laborwerte, die völlig selbstverständliche Sprachenvielfalt und - die Schweizer Computertastatur. 😨

Aber vielleicht kurz von vorne und was das hier werden soll 😉:
Aus bekannten Gründen deutscher Bürokratie bestreite ich meinen ärztlichen Berufsstart als Ärztin seit Anfang November in Basel in einem Spital für Neurorehabilitation und Paraplegiologie. Ist genauso speziell, wie es klingt. 😇 Wenn ich mal nicht arbeiten bin, was bei einer 50-Stunden-Woche irgendwie nicht so oft passiert, wohne ich in Deutschland in meinem Wahlzuhause im Dreiländereck. Und eine Mindestportion Blaulicht darf natürlich trotzdem nicht fehlen. 🚒🚑 Da der Weg in die Heimat doch nicht ganz kurz ist, muss den alltäglichen Blaulicht-Bedarf die ortsansässige Feuerwehr decken, trotzdem darf natürlich die Heimat nicht zu kurz kommen. Und auf der anderen Seite sind hier natürlich auch viele Berge in der Nähe. 🗻

Auf jeden Fall gibt es eine ganze Menge zu entdecken an Kuriosem, Lustigem, Spannendem, viel Neues zu lernen und manches lohnt sich vielleicht festzuhalten. Oder auch nicht, dafür bringt es vielleicht andere zum Schmunzeln, Staunen oder Kopfschütteln. 

In diesem Sinne versuche ich immer ma wieder meine Erlebnisse in einem doch etwas speziellen Alltag festzuhalten. Mal sehen, ob das klappt. 😉